Zurück zur Publikationsseite
Zurück zur Hauptseite
Lebensdaueranalysen beruhen auf statistischen Methoden, bei der in
einer Gruppe von Untersuchungsobjekten die vergangene Zeit bis zum Eintreten
eines bestimmten Ereignisses in Abhängigkeit von bestimmten Ein-
flussvariablen betrachtet wird. In dieser Arbeit wird die Lebensdauerregression
betrachtet. Hierbei treten spezifische Probleme auf, die Anpassungen in
den statistischen Auswertungsmethoden erfordern.
In epidemiologischen Studien tritt häufig die Schwierigkeit auf, dass
Gesundheitsbelastunngen mittels einer Job-Exposure-Matrix erhoben wurden.
Damit tritt eine Ungenauigkeit über die tatsächlichen
Strahlendosen der Studienteilnehmer auf. Denn es kann nicht die individuelle
Dosis, sondern nur die jeweils mittlere Belastung der Arbeiter in einer
bestimmten Tätigkeitsgruppe bestimmt werden.
Die tatsächlich wirkenden wahren Belastungen einzelner Arbeiter können
also nur ungenau beobachtet werden. Diese Fragestellung, also die Analyse
von fehlerbehafteten Daten, führt in das Gebiet der Messfehlermethoden:
Das vorhandene Lebensdauermodell muss um eine geeignete Fehlerkorrektur
erweitert werden.
Diese Erweiterung wird in der vorliegenden Arbeit theoretisch begründet und im
Programmpaket R implementiert.
Zurück zur Publikationsseite
Zurück zur Hauptseite
Beim European Community Respiratory Health Survey (ECRHS) handelt es sich um eine bevölkerungsbezogene internationale Kohortenstudie. In zwei Erhebungen aus den Jahren 1991/1992 und 2001/2002 wurden in den Studienzentren Hamburg und Erfurt Probanden untersucht, die zum Zeitpunkt der ersten Studie zwischen 20 und 44 Jahre alt waren. Der ECRHS interessiert sich für mögliche Zusammenhänge zwischen Schadstoffexposition am Arbeitsplatz und dem Auftreten von chronischen Atemwegserkrankungen.
In diesem Projekt beschränken wir uns auf die Betrachtung von Allergien und Rhinitis und ihre Verbindung zur Belastung mit biologischen, mineralischen und gasförmigen Schadstoffen, sowie der Passivrauchexposition am Arbeitsplatz.
Zurück zur Publikationsseite
Zurück zur Hauptseite
Impfstrategien in stochastischen Modellen werden hauptsächlich entwickelt, um
Der Vortrag beginnt daher mit der Einführung geimpfter und ungeimpfter Anfälliger in einem Multityp-SIR-Modell.
Zentrale Aufgabe ist hierbei die Schätzung des kritischen Impfanteils. Einige Simulationen zum Thema ”Impfstrategien in Haushalten“ sollen dann verdeutlichen, dass auch Bevölkerungsstrukturen mit Impfstrategien erfassbar sind. Gleichzeitig zeigen einige Simulationen, in welcher Weise falsche Annahmen vor dem Impfen sich auf den Gesamtschutz der anfälligen Bevölkerung auswirken. Im letzten Abschnitt werden dann Möglichkeiten zum Schätzen der Wirksamkeit einer Impfung (beim einzelnen Individuum) erläutert.
Zurück zur Publikationsseite
Zurück zur Hauptseite
Dieser Aufsatz, der im Rahmen eines Praktikumeinsatzes im Thüringer Landesamt für Statistik erarbeitet wurde, soll einen kurzen Überblick über die gesundheitliche Situation in Thüringen geben. „Im Vergleich ist Deutschlands Gesundheitssystem teuer und es gibt dennoch zu viele Kranke“ – Diese Botschaft haben seit geraumer Zeit die Medien aufgegriffen, die These ist immer wieder zu hören und zu lesen.
Gestützt werden solche Aussagen auf Daten aus der Gesundheitsstatistik. Doch dort fangen die Fragen schon an, bevor „die erste Zahl erhoben wird“: Denn allein die Begriffsdefinition „Gesundheit“ ist schwierig. Da ist einerseits, idealtypisch, vom „völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefinden“ (Gesundheitsbegriff der WHO) die Rede, im anderen Extrem ist Gesundheit dann „das Nichtvorhandensein von Erwerbsunfähigkeit“ (in den Sozialversicherungen).
Ziel dieser Abhandlung ist es daher - in relativ knapper Form - wichtige Indikatoren der Gesundheitssituation in Thüringen aufzugreifen. Da das Auftreten zahlreicher Krankheiten von Alter und Geschlecht beeinflusst wird, bildet den Anfang eine Beschreibung der Bevölkerungsentwicklung in Thüringen. Mit der tatsächlichen Gesundheitssituation der Thüringer beschäftigt sich der dann folgende Abschnitt, der – unter anderem – Auskünfte über die klassischen Gesundheitsindikatoren „mittlere Lebenserwartung“, Säuglingssterblichkeit und die wichtigsten Todesursachen gibt.
Um die medizinischen Einrichtungen in Thüringen geht es in einem eigenen Abschnitt, der sich mit der Personal- und Kostenstruktur von Krankenhäusern und Vorsorge- sowie Rehabilitationseinrichtungen befasst. Schließlich wird noch auf die großen Gesundheitsrisiken „Rauchen“ und „Alkohol“ ausführlich eingegangen.
Zurück zur Publikationsseite
Zurück zur Hauptseite
Kaum ein Fernsehformat (außer vielleicht die Real-Soap „Big Brother“) hat in den letzten Jahren ein derart hohes Maß an Kritik provoziert wie das Daily-Talk Genre. Ohne eingehende Untersuchungen ging die Meinung der Kritiker von „purer Volksverdummung“ bis „psychischer Vergewaltigung“. Aber nicht nur die Talkgäste und Produzenten sind in der Kritik, auch die Rezipienten werden einmal als „Voyeure“, dann wieder als „Opfer“ bezeichnet. Und wegen des großen Publikumserfolgs der Daily-Talks sehen die Auguren unter den Kritikern schon Zustände wie in der amerikanischen Talkshow von „Jerry Springer“ auf uns zukommen:
Dessen Talkshow sehen weit über 8 Millionen Menschen, damit hat der ehemalige
Bürgermeister die Startalkerin Oprah Winfrey (7,45 Millionen) weit hinter sich
gelassen. Das Konzept seiner Show, die von Kritikern als „ekelhaftestes Machwerk
der Medienwelt“ bezeichnet wird, ist einfach: „Auf böse Worte folgen Prügel“.
Ein Team aus Polizisten greift erst nach einigen Schlägen ein. Dabei hatte die
TV-Karriere des 56-Jährigen Jerry Springer eigentlich als Nachrichten-Anchorman
einer seriösen Sendung begonnen.
Der Erfolg brachte ihm dann bald eine eigene Talkshow: „Was folgte klingt heute
wie eine böse Satire auf die Natur des Privatfernsehens, wo eine Sendung nur
dann gut ist, wenn die Quote stimmt. Springer begann einigermaßen anspruchsvoll
mit Gästen wie Reverend Jesse Jackson (...). Keine Quote. Weiterer Versuch mit
Aids Babys (...) und Kindern auf Heroin. Leichter Quotenanstieg. Weiter mit
(...) Zwergen, Riesen, Aliens. Weiterer Anstieg.“ Dann folgte sein heutiges
„Prügelkonzept“, das ihm den Durchbruch brachte. Einen gewissen Anteil am Erfolg
des Talkmasters dürfen sich daher auch die (kommerziellen) Fernsehforscher
zuschreiben.
Ähnlich sieht es in Deutschland aus: Weil die Quoten stimmen, bietet das deutsche Fernsehen dem Zuschauer heute jeden Wochentag mindestens 12 Talkshows, deren Themen sich häufig um intime und extreme Dinge drehen. Die Macht der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die im kommerziellen Auftrag Einschaltquoten und Rezipientendaten ermittelt und damit über die 8,4 Milliarden Mark, die Jahr für Jahr in Fernsehwerbespots fließen entscheidet, hört bei den Quoten und deren Einfluss über den Weiterbestand der Sendungen aber nicht auf.
Selbst in die Entwicklung neuer Formate mischen sich die Fernsehforscher
mittlerweile ein: so entstand eine ZDF-Serie wesentlich durch
Gruppendiskussionen von, der Zielgruppe entsprechenden, Testern. Der Erfolg
stellte sich ein: der Marktanteil der Serie – und damit die möglichen
Werbeeinnahmen – lag deutlich über den Erwartungen.
Doch auch außerhalb des äußerst lukrativen Marktforschungsgebietes „Medien“ wird
geforscht: So interessieren sich Forscher nicht nur dafür, wer sich Daily-Talks
ansieht, sondern auch für die Gründe des Konsums. Damit könnte auch überprüft
werden, inwieweit die eingangs genannten Kritiken überhaupt zutreffen.
(Quellenangaben zu den Zitaten: siehe 1. Kapitel in der Gesamtarbeit)
Zurück zur Publikationsseite
Zurück zur Hauptseite
Facharbeit aus der (Lokal)Geschichte.
Thema ist Leben und Amtszeit des letzten, freigewählten Bürgermeisters vor der Machtergreifung der Nazis in der fränkischen Kleinstadt Schweinfurt - einer Arbeiterstadt in der Hitler bis dahin bei seinen Besuchen ausgebuht und verhöhnt wurde.
Zurück zur Publikationsseite
Zurück zur Hauptseite
Letzte Aktualisierung: 1. Juli 2004